|
763 |
Erste
urkundliche Erwähnung einer klösterlichen Niederlassung und einer
Kirche die dem Frankenheiligen Dionysius geweiht war.
|
|
769 |
Das
Benediktinerkloster Scharnitz (Klais) wird nach Schlehdorf verlegt.
Der erste Abt des Klosters Schlehdorf hatte die Reliquien des
Katakombenheiligen Tertulin aus Rom mitgebracht; sein Fest wird noch
heute am 31. Juli gefeiert.
|
|
783 |
Abt
Atto wird Bischof von Freising und das Kloster wird bischöfliches
Eigenkloster.
|
|
837 |
Letzte
urkundliche Erwähnung des Benediktinerklosters Schlehdorf.
Vermutlich geht es im 10. Jahrhundert bei den Ungarnstürmen unter.
|
|
1140 |
Bischof
Otto I. von Freising ein Onkel Kaiser Barbarossas überträgt das
Kloster den Augustiner Chorherren es erblüht neu. Die Mönche
leisten neben der Seelsorgearbeit immer auch schulische Arbeit im
Dorf.
|
|
1717 |
Probst
Bernhard Bogner beginnt mit der Verlegung der Klosteranlage vom
Klosteranger auf den jetzigen Klosterhügel.
|
|
1803 |
In
der Säkularisation wird das Kloster aufgelöst; die Mönche gehen
in ihre Heimat zurück die Kirche St. Tertulin wird Pfarrkirche und
geht in Staatsbesitz über.
|
|
1904 |
Die
Missions-Dominikanerinnen von King-Williams-Town erwerben die
Klostergebäude als Aussendungskloster für die Missionsarbeit; in
Südafrika erste Schule für den hauswirtschaftlichen Bereich.
|
|
1960 |
Das
Missionskloster Schlehdorf wird zur Provinz erhoben und erhält den
Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. |